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Die Dogge
ist ein ausgeglichener Hund mit sehr hoher Reizschwelle.
Sie ist von Natur aus wachsam und misstrauisch gegen Fremde,
aber sehr sensibel.
Ein lautes Wort ihres Besitzers kann sie zu tiefst treffen.

Die Dogge
braucht eine liebevolle aber trotzdem konsequente Erziehung.
Sie entwickelt sich auch langsamer als die meisten Hunderassen,
lassen Sie sich nicht von der Größe täuschen.
Was aber
nicht heißt, dass die Erziehung erst mit 10 Monaten anfängt,
sie fängt sofort an dem Tag an dem Sie Ihren Welpen abholen.

Seien Sie
sich darüber im Klaren, was der Hund darf und was nicht,
dies gilt für alle Familienmitglieder.
Die Deutsche Dogge lernt sehr schnell bei wem sie was darf und
bei wem nicht, Denken Sie auch an später!
Ein Doggenwelpe auf dem Sofa oder im Bett kann richtig nett
sein, aber sie wachsen und das ziemlich schnell.
Wer also später keine ausgewachsene Dogge im Bett oder
auf dem Sofa haben möchte, lehre es schon dem Welpen.
Sobald sich
das neue Familienmitglied eingelebt und an Sie gewöhnt
hat (ca. 3-4 Tage), besuchen Sie mit ihm ein Welpentreffen für
ALLE Rassen.
Die junge Dogge wird dadurch an große, kleine,
langhaarige und kurzhaarige Hunde gewöhnt, sowie die kleinen
Hunde (und vor allem Ihre Besitzer) sehen wie lieb Doggen sind.
Doggen sind keine Raufer!
Nehmen Sie
Ihre Dogge überall mit, sie muss sich an verschiedene Umwelteinflüsse
und Situationen gewöhnen.
Übertreiben Sie es aber
nicht und gönnen Ihrem Junghund seine Erholungsphasen,
er braucht sie!

Doggen verstehen
sich vor allem mit Kindern. Über Doggen und Kinder könnte
man ganze Bücher schreiben.
Sie gehorchen ihnen besser
und lassen sich alles gefallen.
Trotzdem gilt Hunde und Kinder
niemals unbeaufsichtigt lassen !!

Im Umgang
mit anderen Vierbeinern sind Doggen besonders verträglich.
Meistens entstehen dabei richtige Freundschaften.
Vorsicht ist geboten, wenn die Dogge in jungen Jahren von einem
anderem Hund gebissen worden ist - sie merkt sich den Hund und
die Rasse.

Suchen Sie
für die weitere Ausbildung einen Hundeverein, der Erfahrung
mit der Ausbildung von Deutschen Doggen hat.
Hier bieten sich die Ortsgruppen des DDCs an.
Achten Sie immer
darauf, dass Ihr Hund Spaß an der Ausbildung hat und überfordern
ihn nicht.
Haben Sie auch nur die geringsten Zweifel an den
Methoden der Ausbilder, informieren Sie Ihren Züchter.
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